|
|
Ottomar AnschützIm Mai 2007 war Ottomars 100. Todestag, der durch Ausstellungen, Veranstaltungen, Zeitungsberichte und zusätzliche Internetseiten gefeiert wurde. Bedanken möchte ich mich besonders bei dem Lilienthalmuseum in Anklam, bei dem Herausgeber von Photo-Deal, dem Foto-Museum Zeil am Main und dem Kameramuseum Tauber. An diesem Tage wurde sichtbar, dass Ottomar Anschütz noch lange nicht in Vergessenheit geraten ist und man hat auch begonnen die Kinogeschichte vor 1895 näher zu beleuchten. Denn Ottomar hatte schon vor 1895 über 1 Million zahlende Zuschauer auf der ganzen Welt, die seine beweglichen Bilder betrachtet haben. Auf der Weltausstellung in Chicago 1893 bezeichnete man Ottomars Automatenschnellseher als das "Greatest Wonder of the World". Besonders gefreut hat mich, dass man in der Geburtsstadt von Ottomar Anschütz in Lissa Posen (heute Leszno) 2007 eine Ausstellung eröffnet hat und man 2009 dort das erste Kino nach Ihm benennen möchte. Da fast alle Erfindungen im Bezug auf Kino mit den Arbeiten von Ottomar Anschütz verglichen werden, werde ich auch in Zukunft, vielleicht auch mit Hilfe von Lesern dieser Internetseite, mich weiterhin mit dem Leben von Ottomar beschäftigen und wünsche mir, dass Ottomar mehr als bisher als Kinoerfinder gewürdigt wird. Allerdings war es Anschütz vorbehalten, vor Edison und Lumiere, der Welt einwandfreie Lebende Photographien (Kino) zu zeigen. Ottomar hat sicherlich nicht den perforierten 35mm Film erfunden (das war Edison) sondern das Kino. Urenkel. Holger Anschütz |